Ekelbilder: Viel Rauch um nichts? Trotz „Ekelbilder“ stieg der Zigarettenkonsum

19.04.2018

Sehen wir uns die Entwicklungen in Deutschland und Österreich einmal genauer an: In Deutschland sinkt die Anzahl der Raucher seit Jahren kontinuierlich – und das bereits vor Einführung der Ekelbilder. Einige der ehemaligen Raucher haben vermutlich aus gesundheitlichen Gründen aufgehört oder weil der geliebte Glimmstängel einfach zu teuer wurde. Andere wiederum sind auf E-Zigaretten oder Wasserpfeifen umgestiegen. Für viele war vermutlich das Rauchverbot Anstoß zum Rauchstopp. Dass der Abwärtstrend also nur auf die Schockbilder zurückzuführen ist, scheint unwahrscheinlich.
Und wie sieht das Ganze in Österreich aus? Österreich zählt laut einer Studie der OECD gemeinsam mit 5 weiteren Ländern zu den Raucherhochburgen der OECD. Und jetzt kommt das Überraschende: Seit Einführung der Schockbilder ist der Zigarettenumsatz sogar noch leicht gestiegen.
Offenbar zeigen die Ekelbilder bei Rauchern nur sehr wenig bis gar keine Wirkung. Die Wirkung von Schockbildern ist vergleichbar mit der von längst etablierten Botschaften wie „Rauchen kann tödlich sein“: In der Anfangsphase ihrer Einführung führen sie zu großer Entrüstung, einem beklemmenden Gefühl und regen den ein oder anderen vielleicht zum Nachdenken an. Mit dem täglichen Herausholen der Schachtel gewöhnt man sich aber daran und sie verlieren ihre Wirkung und lösen sich – wie denn auch sonst – in Rauch auf.

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